Freundesbriefe

April 2010 „Das dritte Kind kommt ungelegen“

Clara ist schwanger, die Firma, in der ihr Mann arbeitet, steht vor dem
Konkurs. Um die Familie in dieser schwierigen Lage zu unterstützen, will
die junge Frau einen Halbtagsjob antreten. Erst am Abend vor dem Abtreibungstermin
erzählt sie ihrem Mann Thomas von der Schwangerschaft. Morgen
früh soll er sie in die Klinik fahren. Aber Thomas will das nicht … Können
wir ihr einen anderen Weg aufzeigen?

Februar 2010 „Gott will keine Abtreibungen, aber in eurem Falle …“

Celine ist Mitte 20 und ausgebildete Kinderpflegerin. Ihr soziales Engagement
führt sie nach Rumänien, wo sie in einem Waisenhaus arbeitet. Doch
dann wird sie ungewollt schwanger. Ihr Freund, ohne Schulabschluss und
Ausbildung, will das Kind nicht. Auch seine Eltern wollen Celine zwingen, das
Kind abzutreiben. Sie flüchtet heimlich zu ihren Eltern nach Deutschland.
Doch auch hier raten ihr alle zum Abbruch. Bis ein Wunder geschieht …

Dezember 2009 PAS — schlechte Traditione.n weitergeben?

Als ich bei Rosanne* klingele, habe ich gar keine Chance, mit der Tür ins Haus zu fallen, sie stellt sich mir schon davor in den Weg, erkennbar wütend: „wenn Sie von meiner Mutter kommen, drehen Sie am besten gleich wieder um!“ Erst dann gewährt sie mir Zutritt, als sie erfährt, dass es ihre Oma ist, die mich schickt – Rosanne will hören, wie und wann ich auf Oma traf, die im Rollstuhl hinter dem Einkaufscenter sitzt. Wir sind uns schnell einig darin, wie häßlich, ja wie unwürdig und einsam deren Situation ist und kommen dadurch sehr gut ins Gespräch über das Leben von Anfang bis Ende. Das ist ein guter Anfang..